Working Among Friends_WAF

Sag mir wo Du surfst und ich sag Dir wer Du bist

Das Geschäftsmodell vieler Anbieter von Dienstleistungen im Internet basiert darauf, seine Nutzer sehr genau zu kennen und ihnen Werbung so effizient wie möglich zu präsentieren. Deshalb ist es für Google und Co essenziell zu wissen, was Menschen online machen.
»Was sie suchen, was sie online kaufen, wofür sie sich interessieren. Mit Google-Ads setzte der Konzern letztes Jahr fast 80 Milliarden US-Dollar um. Aber es darf ruhig mehr sein. Daher dehnt der Konzern in den USA seine Kundenüberwachung auch auf Offline-Käufe aus, um zu demonstrieren, dass Online-Werbung auch dann ihr Geld wert ist, wenn die Menschen zwar auf die Werbung klicken, aber online nichts kaufen. […]
Persönliche Informationen sammelt der Konzern über Nutzer der Suchmaschine, des Webbrowsers Chrome, der YouTube-Videos (1 Milliarde Nutzer), des Android-Betriebssystems (2 Milliarden Nutzer), von GMail, GoogleMaps etc..[…] Verwertbare Daten, mit denen Menschen ausgeleuchtet werden. […] Google kombiniert das Online-Verhalten und die Käufe in Geschäften mit der Auswertung der Bewegungsprofile, mit denen der Konzern schon ein paar Jahre lang erfasst, in welche Geschäfte Nutzer gehen. […]
Angeblich würden die Daten aber anonym bleiben, also nicht mit dem Namen der Nutzer/Käufer verbunden werden. Man werte nur Ads nach den Profilen der Werbekunden aus. Google wisse nicht, wer die Offline-Käufer sind, die Geschäfte nicht, wer die Google-Nutzer sind.
Das mag man glauben oder auch nicht. Google versichert, man verwende dazu Algorithmen, die Datenschutz gewährleisten (double-blind encryption). Für die wurden Patente angemeldet, sie sind also Geschäftsgeheimnis.« [http://www.heise.de/-3723758]
Der Konzern, der alles über uns wissen will, lässt sich nicht in die Karten schauen.